Schon als Kind hatte ich das große Glück, kreativ gefördert zu werden. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir in der Schule aus Müll und Naturmaterialien kleine Kunstwerke gebastelt haben. Aus alten Verpackungen wurden fantasievolle Geschenke und aus Zweigen und Blättern entstanden die schönsten Spielsachen – das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch meine Vorstellungskraft angeregt.
Im Laufe der Jahre habe ich mein Interesse an kreativen Ausdrucksformen weiterverfolgt und studierte nun Heilpädagogik mit dem Schwerpunkt Kunsttherapie. Hier kann ich meine Leidenschaft für Kunst und Kreativität mit meiner Profession verbinden. Es ist unglaublich erfüllend, Menschen durch kreative Prozesse zu begleiten und ihnen zu helfen, ihre eigenen Talente zu entdecken.
Ein besonderes Highlight war meine Zeit auf mittelalterlichen Märkten, wo ich an der Schmiede gearbeitet habe. Die Atmosphäre dort war einzigartig. Mit jedem Hammer-Schlag fühlte ich die Freude an handwerklichem Schaffen – es hat mir wirklich Spaß gemacht, die Kunst des Schmiedens hautnah zu erleben und das stetige Klopfen des Hammers war wie Musik in meinen Ohren.
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen Goldschmiedekurs besucht. Dort konnte ich meine Kreativität in Ringen und Anhängern verwirklichen. Es war toll, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, das die eigene Persönlichkeit widerspiegelt. Jedes Stück, das ich gefertigt habe, erzählt eine eigene Geschichte und bringt einen Teil von mir mit.
Insgesamt bin ich dankbar für all diese Erfahrungen, die mich prägen und inspirieren. Kreativität ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Möglichkeit, mit der Welt um mich herum in Verbindung zu treten und Freude zu verbreiten.
